6 Dinge, die man als New Mom (noch) nicht weiss

New Mom, Mamablog, Neugeborenes,

Es gibt ein paar Dinge, die in keinem Ratgeber stehen und die einem auch niemand vorher sagt. Dinge, die man selbst irgendwann herausfindet, nachdem man Eltern geworden ist. Das hier sind 6.. oder 8 Fakten von genau dieser Sorte.

1. Die Produkte aus den Babykoffern brauchst du NICHT

Ich dachte dieses Mama-Ding sei eine natürliche Sache und ich werde schon wissen, was zu tun ist. Das dachte ich aber nur, bis ich 3 riesige Koffer randvoll mit Babyprodukten, unzähligen Muster, Proben und Broschüren bekommen habe. Das alles brauche ich? Ich war völlig überfordert und wusste nicht, was davon ich wirklich brauchen würde. Es hat sich herausgestellt – gar nichts davon BRAUCHT man oder das Baby wirklich! Keine der 100 verschiedenen Pulver- und Juniormilchen, kein Schoppenzusatz, kein Eltern-Heftli-Abo und keine Super-duper-Babylotion. Noch nicht mal ein Nuggi ist überlebensnotwendig. Es hat sich also herausgestellt, dass dieses Mama-Ding nämlich doch eine ziemlich natürliche Sache ist und es auch ohne viel Schnickschnack geht.

2. Oben ohne zu schlafen, ist keine gute Idee

.. wenn du stillst. Das habe ich in der ersten Nacht nach dem Milcheinschuss gelernt. Auch auf dem Bauch zu schlafen, empfiehlt sich eher nicht. In beiden Fällen bist du sonst morgens ziemlich nass. Und deine Kleidung ebenso. Und das Bettzeug gleich auch.

3. Du brauchst Nuschelis – viiiiele Nuschelis

Nuschelis – diese Mullwindeln oder Spucktücher aus Musselin. Davon habe ich damals echt viele geschenkt bekommen – von der Schwiegermama, der Tante, der Cousine. Trotzdem habe ich nach einigen Wochen sogar noch welche nachgekauft. Denn davon kann man echt nicht genug haben, wenn man nicht alle zwei Tage waschen möchte. Sie dienen vor allem als Lätzchen (beim Stillen) und als Kleidungsschutz (wenn beim Görpsli etwas hoch kommt). Doch ihr Einsatzgebiet ist fast unendlich gross -> Sonnenschutz am Kinderwagen, „Kopfschutz“, wenn Mami etwas isst, während das Baby getragen wird 😉 und, und, und.

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Nuschelis in verschiedenen Farben und Grössen. Davon kann man nie zu viele haben.

4. Tragetücher are for everyone

Das Tragen von Säuglingen ist, so meine ich, mittlerweile ein relativ gewohntes Bild. Das beschränkt sich aber fast ausschliesslich auf Tragehilfen und vielleicht auch elastische Tücher, wenn die Babys noch ganz frisch sind. Von gewobenen Tragetüchern halten sich jedoch viele junge Mamis erstmal fern. Und Papis sowieso. Ich dachte beim ersten Kind auch, das wäre wohl nichts für mich – ich bin keine „dieser“ Mütter. Und sowieso sind mir die zu bunt und zu gemustert und diese ganze Binderei, das kann ich eh nicht. Ich bin froh, habe ich dem Tragetuch dieses Mal eine Chance gegeben – wir drei (Mami, Papi und Baby) fühlen uns pudelwohl darin/damit. Und hässlich sind sie schon lange nicht mehr alle (schaut mal bei den Marken Neisna oder Kindsknopf vorbei). Trau dich also ruhig, auch wenn du keine „dieser“ Mütter bist!

5. Du kannst es nicht allen recht machen

Eigentlich kannst du es sogar niemandem recht machen. Deine eigene Mama sagt, du verwöhnst dein Baby zu sehr, wenn du es in den Schlaf trägst. Deine beste Freundin sagt, ihr solltet halt im Familienbett schlafen. Deine Nachbarin findet, ihr müsst Schüsslersalze nehmen und im Internet liest du, dass nur Babys mit fixen Ritualen jemals gut schlafen werden. Aber weisst du was? Das alles ist nicht relevant. Höre auf deinen Instinkt und tu das, was sich für euch richtig anfühlt. Irgendjemand wird immer eine andere Meinung haben. Das ist gut so – aber nun mal nicht relevant für dich, Mama.

6. Du bist nicht allein

Wenn das Neugeborene viel weint, man wenig Schlaf bekommt und nicht mehr weiss wo unten und oben, dann fühlt man sich schnell überfordert – und das Schlimmste – auch noch allein damit. Aber das ist man nicht. Das ist man nie. Vielen anderen Müttern ging oder geht es sogar gerade jetzt zu diesem Zeitpunkt ganz genauso. Und das zu wissen, hilft bereits. In verschiedenen geschlossenen Facebook Gruppen (z.B. Plaudergruppe von Stillen Schweiz) tauschen sich Mütter über genau solche Dinge aus. Ob du nun still mitliest oder dich austauschst, ist ganz dir überlassen. Aber alleine damit bist du nie, ganz egal, was dich gerade beschäftigt.

Ach, und..

7. Babypupse können stinken, oh doch. und 8. Babyfüsse imfall auch!

Quelle: giphy.com

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